Einrichten des Hybrid-Mediendiensts

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Hybrid-Medien-Service: Übersicht

 

Der Cisco Hybrid-Mediendienst findet dynamisch die optimale Mischung aus lokalen und Cloudressourcen für Konferenzen. Lokale Konferenzen bleiben lokal, wenn ausreichend lokale Ressourcen zur Verfügung stehen. Wenn die lokalen Ressourcen erschöpft sind, werden die Konferenzen in die Cloud erweitert.

  

Cisco Hybrid-Mediendienst:

  
  •  

    Verbessert die Qualität und reduziert die Latenz, da Ihre Anrufe lokal durchgeführt werden

      

  •  

    Ihre Anrufe werden transparent in die Cloud erweitert, wenn die lokalen Ressourcen erschöpft sind

      

  •  

    Sie können Ihre Hybrid-Medienknoten aus der Cloud verwalten

      

  •  

    Bedarfsgesteuerte Ressourcenoptimierung und Skalierung der Kapazität

      

  •  

    Kombination der Funktionen von Cloud- und lokalen Konferenzen in einem nahtlosen Benutzererlebnis

      

  •  

    Kapazitätsprobleme werden eliminiert, da die Cloud immer verfügbar ist, wenn zusätzliche Ressourcen benötigt werden

      

  

Hybrid-Mediencluster

Hybrid-Medienknoten werden in Clustern bereitgestellt. Ein Cluster definiert Hybrid-Medienknoten mit ähnlichen Attributen, wie z. B. die Nähe zueinander im Netzwerk. Spark-Teilnehmer werden anhand der folgenden Bedingungen an ein bestimmtes Cluster oder in die Cloud weitergeleitet:

  •  

    Ein Client im Unternehmensnetzwerk, der ein lokales Cluster erreichen kann, verbindet sich mit diesem Cluster. Dies ist die Standardverhaltensweise für Clients im Unternehmensnetzwerk.

      

  •  

    Ein Client, der kein lokales Cluster erreichen kann, verbindet sich mit der Cloud. Dieser Fall gilt für Mobilgeräte, die nicht mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sind.

      

Die Erreichbarkeit wird bestimmt, indem der Client Pings über verschiedene Verbindungsmechanismen wie UDP und TCP, die in tatsächlichen Anrufen verwendet werden, an die Medienknoten sendet. Vor dem Anruf registriert sich das Spark-Gerät mit der Cisco Collaboration Cloud, die ihm eine Liste der Clusterkandidaten für den Anruf bereitstellt.

Zusätzlich zu den Erreichbarkeitstests prüfen die Clients auch in regelmäßigen Abständen die Roundtrip-Latenz mit Simple Traversal of UDP through NAT (STUN). Die STUN-Roundtrip-Latenz (SRT) ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl potenzieller Ressourcen für einen tatsächlichen Anruf. Wenn mehrere Cluster verfügbar sind, wird die beobachtete SRT-Latenz als primäres Auswahlkriterium verwendet. Die Erreichbarkeitstests werden im Hintergrund durch verschiedene Faktoren wie Änderungen im Netzwerk ausgelöst, und verursachen keine Verzögerungen, die sich auf die Zeit für den Anrufaufbau auswirken könnten. Hier sehen Sie zwei mögliche Ergebnisse des Erreichbarkeitstests.

Die beobachteten Erreichbarkeitsdaten werden bei jedem Anrufaufbau an die Cisco Collaboration Cloud weitergegeben. Auf diese Weise kann die Cloud je nach relativem Standort des Clients zu verfügbaren Clustern und Anruftyp die beste Ressource (Cluster oder Cloud) auswählen. Wenn im bevorzugten Cluster keine Ressourcen verfügbar sind, werden zusätzliche Cluster anhand der SRT-Latenz auf ihre Verfügbarkeit geprüft. Das bevorzugte Cluster wird nach der niedrigsten SRT-Latenz ausgewählt. Wenn das primäre Cluster ausgelastet ist, können die Anrufe lokal von einem sekundären Cluster verarbeitet werden. Die lokal erreichbaren Hybrid-Medienressourcen mit der niedrigsten SRT-Latenz werden zuerst getestet. Wenn alle lokalen Ressourcen erschöpft sind, verbindet sich der Teilnehmer mit der Cloud.

Definition und Standort der Cluster sind entscheidend für eine Plattform, die gut genutzt wird und den Teilnehmern ein optimales Erlebnis bietet. Idealerweise sollten die Ressourcen am Standort der Clients bereitgestellt werden. Wenn am Standort mit dem größten Anrufaufkommen nicht genügend Ressourcen für die Clients vorhanden sind, wird mehr interne Netzwerkbandbreite benötigt, um die Benutzer mit Remote-Clustern zu verbinden.

Best-Practice-Methoden für die Clusterbereitstellung:

  •  

    Erstellen Sie weniger Cluster, wenn die Ressourcen im Netzwerk nahe beieinander liegen (Affinität).

      

  •  

    Cluster in unterschiedlichen Zeitzonen können mit verschiedenen Anrufmustern für Haupt- und Spitzenzeiten für mehrere geografische Regionen eingesetzt werden.

      

Wenn die Ressourcen nahe beieinander liegen, macht es Sinn, weniger Cluster einzusetzen. Zum Beispiel: Separate Cluster in San Francisco und San José, Kalifornien verursachen höchstwahrscheinlich irreführende Statistiken. Im Hinblick auf Netzwerktopologie und Latenz sind diese beiden Standorte aufgrund ihrer geografischen Nähe zueinander praktisch identisch. Bei Anrufen, die von einem zum anderen Standort überlaufen, werden vermutlich dieselben Umstände und Netzwerkverhaltensweisen auftreten. Anrufe werden zwischen den beiden Standorten überlaufen. Dies ist an sich kein Problem, allerdings wächst der Verwaltungsaufwand für die beiden Cluster. In diesem Fall werden Qualität und Benutzererlebnis bei Überläufen nicht beeinträchtigt. Stattdessen wäre es sinnvoller, ein Cluster für Nordkalifornien zu erstellen und die Knoten anhand der Stadt zu benennen, in der sie sich befinden.

Cluster in verschiedenen Zeitzonen können außerhalb der Spitzenzeiten gemeinsam genutzt werden. Zum Beispiel: Ein Unternehmen mit je einem Cluster in Nordkalifornien und New York hat festgestellt, dass die Netzwerklatenz zwischen den zwei Standorten, die für geografisch verteilte Benutzer eingesetzt werden, nicht besonders hoch ist. Während der Spitzenzeiten im Cluster in Nordkalifornien ist das Cluster in New York vermutlich nicht sehr stark ausgelastet und kann zusätzliche Kapazität anbieten. Dasselbe gilt für das Cluster in Nordkalifornien für die Spitzenzeiten im New Yorker Cluster. Dies sind zwar nicht die einzigen, allerdings die am häufigsten verwendeten Mechanismen für die effektive Bereitstellung von Ressourcen.

Wenn die Kapazitätsgrenze aller lokalen Cluster erreicht ist, werden lokale Teilnehmer per Überlauf in die Cisco Collaboration Cloud weitergeleitet. Dies bedeutet nicht, dass alle Anrufe in der Cloud gehostet werden. Nur diejenigen Teilnehmer, die nicht lokal verbunden sind oder sich nicht mit einem lokalen Cluster verbinden können, werden in die Cloud weitergeleitet. In einem Anruf mit lokalen und Cloudteilnehmern wird das lokale Cluster per Bridge (kaskadierend) mit der Cloud verbunden, um alle Teilnehmer zu einem Anruf zusammenzuführen.

Lokale Spark-Geräte mit derselben Clusteraffinität (Einstellung basierend auf der Nähe zum Cluster) verbinden sich mit demselben Cluster für ihre Anrufe. Lokale Spark-Geräte mit unterschiedlichen Clusteraffinitäten verbinden sich mit unterschiedlichen Clustern. Anschließend werden die Cluster per Bridge mit der Cloud verbunden, um die beiden Umgebungen in einem Anruf zusammenzuführen.

Das Spark-Gerät verbindet sich je nach Erreichbarkeit entweder mit dem lokalen Cluster oder der Cloud. Hier sehen Sie einige Beispiele für die gängigsten Szenarien.

Ausfüllen der Vorab-Checkliste für die Installation des Hybrid-Medien-Service

Überprüfen Sie mit dieser Checkliste, ob Sie bereit für die Installation und Konfiguration Ihres Hybrid-Medienknotens sind.
         
1    Stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Netzwerkadministrator Folgendes sicher:
2    Sie benötigen die folgenden Informationen von Ihrem Netzwerkadministrator, um Ihren Hybrid-Medienknoten zuweisen zu können:
  • IP-Adresse
  • Netzwerkmaske
  • Gateway-IP-Adresse
  • DNS-Server
  • NTP-Server
  • (Optional) Wählen Sie den Hostnamen für den Hybrid-Medienknoten aus.
    Hinweis        

    Falls Sie Ihren Hybrid-Medienknoten mit FQDN konfigurieren möchten, müssen Sie in der DNS-Konfiguration Einträge für beide Richtungen (A- und PTR-Einträge) erstellen.

      
3    Wählen Sie den Administrator in Ihrer Cisco Spark-Organisation aus, der Ihren Hybrid-Medienknoten registrieren wird.  

Dieser Benutzer muss Administratorrechte besitzen.

  
4    Vergewissern Sie sich vor Beginn der Installation, dass Ihre Cisco Spark-Organisation für den Hybrid-Medien-Service aktiviert ist. Wenden Sie sich an Ihren Cisco-Partner oder an Ihren Account Manager, falls Sie Hilfe benötigen.
5    Wählen Sie eine unterstützte hardware- oder spezifikationsbasierte Konfiguration für Ihren Hybrid-Medienknoten aus.   

  

Hardwarekonfiguration 1:

  
  • Cisco Multiparty Media 410v Server
  • 46 vCPUs
  • 60 GB Hauptspeicher
  • 250 GB lokaler Festplattenplatz
   

Hardwarekonfiguration 2:

  
  • Cisco Meeting Server 1000
  • 70 vCPUs
  • 60 GB Hauptspeicher
  • 250 GB lokaler Festplattenplatz
   

Spezifikationsbasierte Konfiguration:

  
  • 46 vCPUs
  • 60 GB Hauptspeicher
  • 250 GB lokaler Festplattenplatz
  • 2,6 GHz Intel Xeon E5-2600v3-Prozessor oder neueres Modell
   

Hinweis: Momentan wird nur eine Netzwerkkarte (Network Interface Card, NIC) unterstützt.

  
6    Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem Server VMware ESXi 6 (oder neuer) und vSphere 6 (oder neuer) mit einem betriebsbereiten VM-Host installiert sind.
Nächste Schritte

 

Installieren der Software für den Hybrid-Medien-Service

  

Unterstützte Bereitstellungsmodelle für den Hybrid-Medien-Service

 

Der Hybrid-Medien-Service unterstützt die folgenden Bereitstellungsmodelle:

  
  •  

    Ein Hybrid-Medienknoten kann entweder in einer DMZ oder in einem Rechenzentrum bereitgestellt werden, sofern Verbindungen auf den unter Ports und Protokolle für den Hybrid-Medien-Service beschriebenen Ports und Protokollen möglich sind.

      

  •  

    Die folgenden Arten der Adressübersetzung werden unterstützt:

      

    •  

      Dynamische NAT mit einem IP-Pool

        

    •  

      Dynamische PAT

        

    •  

      Andere NAT-Typen mit den korrekten Ports und Protokollen sollten ebenfalls funktionieren, wurden jedoch von Cisco nicht getestet und werden daher nicht offiziell unterstützt.

        

      
  •  

    IPv4

      

  •  

    Statische IP-Adresse für den Hybrid-Medienknoten

      

  

Die folgenden Funktionen werden in Hybrid-Medien-Service-Bereitstellungen nicht unterstützt:

  
  •  

    IPv6

      

  •  

    DHCP für den Hybrid-Medienknoten

      

  

Ports und Protokolle für den Hybrid-Medien-Service

 

Öffnen Sie die folgenden Ports für die hier genannten Protokolle, um den Hybrid-Medien-Service ordnungsgemäß bereitstellen zu können:

  
Abbildung 1. Ports und Protokolle für die Verwaltung

   
                                              
 

Zweck

  
 

Source

  
 

Ziel

  
 

IP-Quelladresse

  
 

Quellport

  
 

Transportprotokoll

  
 

IP-Zieladresse

  
 

Zielport

  
 

Management

  
 

Management-Computer

  
 

Hybrid-Medienknoten

  
 

Nach Bedarf

  
 

Any

  
 

TCP, HTTPS

  
 

Hybrid-Medienknoten

  
 

443

  
 

Management

  
 

Hybrid-Medienknoten

  
 

Cisco Collaboration Cloud

  
 

Nach Bedarf

  
 

Any

  
 

UDP, NTP

  

UDP, DNS

  

TCP, HTTPS (Websockets)

  
 

Any

  
 

123

  

53

  

444

  
 

Management

  
 

Hybrid-Medienknoten (1)

  
 

Hybrid-Medienknoten (2)

  
 

Hybrid-Medienknoten (1)

  
 

Any

  
 

TCP, HTTPS (Websockets)

  
 

Hybrid-Medienknoten (2)

  
 

5000

  
 

Management

  
 

Hybrid-Medienknoten

  
 

Cisco Collaboration Cloud

  
 

Nach Bedarf

  
 

Any

  
 

TCP, HTTPS

  
 

*.wbx2.com *.idbroker.webex.com

  
 

443

  
  
Abbildung 2. Ports und Protokolle für Meetings

   
                                              
 

Zweck

  
 

Source

  
 

Ziel

  
 

IP-Quelladresse

  
 

Quellport

  
 

Transportprotokoll

  
 

IP-Zieladresse

  
 

Zielport

  
 

Einwahl in Meeting

  
 

Apps (mobile, Web- und Desktop-Apps für Cisco Spark)

  

Spark-Raumsystem

  
 

Hybrid-Medienknoten

  
 

Nach Bedarf

  
 

Any

  
 

UDP (für den Spark-Client)

  

SRTP (alle)

  
 

Any

  
 

5004

  
 

Einwahl in Meeting

  
 

Spark-Client

  
 

Hybrid-Medienknoten

  
 

Nach Bedarf

  
 

Any

  
 

TCP (für den Spark-Client)

  
 

Any

  
 

5004

  
 

Kaskadierend

  
 

Hybrid-Medienknoten

  
 

Cisco Collaboration Cloud

  
 

Nach Bedarf

  
 

33436 - 33598

  
 

UDP, SRTP (alle)**

  
 

Any

  
 

5004

  
 

Kaskadierend

  
 

Hybrid-Medienknoten

  
 

Hybrid-Medienknoten

  
 

Nach Bedarf

  
 

33436 - 33598

  
 

UDP, SRTP (alle)**

  
 

Any

  
 

5004

  
  

** TCP wird ebenfalls unterstützt, kann jedoch die Medienqualität beeinträchtigen und wird daher nicht empfohlen.

  

Sämtlicher Mediendatenverkehr wird mit DSCP EF markiert.

  

Um Cisco Spark in Ihrem Unternehmen optimal nutzen zu können, müssen Sie Ihre Firewall so konfigurieren, dass aller ausgehender TCP- und UDP-Traffic an Port 5004 sowie eingehende Antworten auf diesen Traffic erlaubt werden. Diese Portanforderungen gehen davon aus, dass die Hybrid-Medienknoten entweder im LAN oder in einer DMZ bereitgestellt wurden, und dass sich die Spark-Clients im LAN befinden.

  

Weitere Details zu Firewall- und Netzwerkanforderungen für die Cisco Spark-Dienste finden Sie unter: https://help.webex.com/docs/DOC-17099

  

Bandbreitenanforderungen für den Hybrid-Medien-Service

 
Abbildung 3. Bandbreitenanforderungen für lokale Einzelgespräche

  
Abbildung 4. Bandbreitenanforderungen für Einzelgespräche zwischen lokalen und Remoteteilnehmern

  
Abbildung 5. Bandbreitenanforderungen für lokale Gespräche mit mehreren Teilnehmern

  
Abbildung 6. Bandbreitenanforderungen für Gespräche mit mehreren lokalen und Remoteteilnehmern

  

Installieren der Software für den Hybrid-Medien-Service

 

Mit dieser Prozedur können Sie einen Hybrid-Medienknoten auf Ihrem Hostserver bereitstellen, auf dem VMware ESXi ausgeführt wird.

  
Vorbereitungen 

Sie benötigen Folgendes:

  
  •  

    Ein Computer mit den folgenden Eigenschaften:

      

    •  

      Windows-Betriebssystem

        

    •  

      VMware vSphere-Client 6.0 oder neuer

        

      Eine Liste der unterstützten Windows-Betriebssysteme finden Sie in der VMware-Dokumentation.

        

    •  

      OVA-Softwaredatei für den Hybrid-Medien-Service heruntergeladen

        

      Laden Sie die Software für den Hybrid-Medien-Service hier herunter.

        

      
  •  

    Ein unterstützter Server mit den folgenden Eigenschaften:

      

    •  

      VMware ESXi 6.0 oder neuer installiert und ausgeführt

        

      
  
           
1    Öffnen Sie den VMware vSphere-Client auf Ihrem Computer, und melden Sie sich beim ESXi-System auf dem Server an.
2    Wählen Sie Datei > OVF-Vorlage bereitstellen aus.
3    Geben Sie auf der Seite Quelle den Speicherort der OVA-Datei an, und klicken Sie auf Weiter.
4    Klicken Sie in der Seite OVF-Vorlagendetails auf Weiter.
5    Geben Sie auf der Seite Name und Standort einen Namen für diesen Hybrid-Medienknoten ein, z. B. „;Hybrid_Media_Node_1“;, und klicken Sie auf Weiter.
6    Vergewissern Sie sich, dass auf der Seite Festplattenformat das Standardformat Thick Provision Lazy Zeroed ausgewählt ist, und klicken Sie auf Weiter.
7    Klicken Sie auf der Seite Bereit für Abschluss auf Fertig stellen. Nach Abschluss der OVA-Bereitstellung wird Ihr Hybrid-Medienknoten in der Liste der VMs angezeigt.
8    Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Hybrid-Medienknoten-VM, und wählen Sie Energie > Einschalten aus. Die Software für den Hybrid-Medien-Service ist jetzt als Gast auf dem VM-Host installiert. Sie können sich jetzt in der Konsole anmelden und mit der Konfiguration Ihres Hybrid-Medienknotens beginnen.
Nächste Schritte

 

Anmelden bei der Konsole des Hybrid-Medienknotens

  

Anmelden bei der Konsole des Hybrid-Medienknotens

         
1    Wählen Sie Ihre Hybrid-Medienknoten-VM im VMware vSphere-Client aus, und wechseln Sie zur Registerkarte Konsole. Die Hybrid-Medienknoten-VM wird hochgefahren, und Sie werden aufgefordert, sich anzumelden. Drücken Sie die Eingabetaste, falls der Anmeldebildschirm nicht angezeigt wird.
2    Melden Sie sich mit den folgenden Standardwerten an:
  1. Benutzername: admin
  2. Passwort: cisco
  Da Sie sich zum ersten Mal bei Ihrem Hybrid-Medienknoten anmelden, müssen Sie die Administrator-Passphrase (Passwort) ändern.
3    Geben Sie unter Aktuelles Passwort das obige Standardpasswort ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
4    Geben Sie unter Neues Passwort eine neue Passphrase ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
5    Geben Sie unter Neues Passwort erneut eingeben die neue Passphrase erneut ein, und drücken Sie die Eingabetaste. Die Nachricht „Passwort wurde geändert“ wird angezeigt. Anschließend wird der Startbildschirm des Cisco Hybrid-Medienknotens mit dem Hinweis geöffnet, dass unbefugter Zugriff verboten ist.
6    Drücken Sie die Eingabetaste. Das Hauptmenü wird angezeigt.
Nächste Schritte

 

Festlegen der Netzwerkkonfiguration des Hybrid-Medienknotens

  

Festlegen der Netzwerkkonfiguration des Hybrid-Medienknotens

Mit dieser Prozedur können Sie für Ihren Hybrid-Medienknoten eine statische IP-Adresse konfigurieren und bei Bedarf den Hostnamen und die NTP-Server ändern. Hinweis: DHCP wird zurzeit nicht unterstützt.
           
1    Wählen Sie im Hauptmenü der Hybrid-Medienknoten-Konsole die Option 2 Konfiguration bearbeiten aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
2    Drücken Sie im Bildschirm mit der Beschreibung der Änderungen am Hybrid-Medienknoten die Eingabetaste.
3    Wählen Sie Statisch aus, und drücken Sie die Eingabetaste. Die Konfigurationsseite für den Hybrid-Medienknoten wird geöffnet.
4    Geben Sie die Daten für IP-Adresse, Maske, Gateway und DNS ein. Ihr Hybrid-Medienknoten hat jetzt eine interne IP-Adresse und einen DNS-Namen.
5    (Optional) Ändern Sie bei Bedarf die Werte für Hostname, Domäne oder NTP-Server.  

Hinweis: Wenn Sie einen Hostnamen verwenden, müssen Sie auch eine gültige Domäne eingeben. Der FQDN darf insgesamt nicht länger als 64 Zeichen sein.

  
6    Drücken Sie Tab, um die Option Speichern auszuwählen, und drücken Sie die Eingabetaste.
7    Drücken Sie die Eingabetaste, wenn Sie aufgefordert werden, das System neu zu starten, um die Änderungen zu übernehmen.
8    Drücken Sie die Eingabetaste, wenn Sie darauf hingewiesen werden, dass bei Änderungen am Knoten möglicherweise Komponenten neu konfiguriert werden müssen. Die Änderungen an der Netzwerkkonfiguration werden nach dem Neustart des Hybrid-Medienknotens übernommen.
Nächste Schritte

 

Registrieren des Hybrid-Medienknotens in der Cisco Collaboration Cloud

  

Registrieren des Hybrid-Medienknotens in der Cisco Collaboration Cloud

 

Mit dieser Prozedur können Sie Ihren ersten Hybrid-Medienknoten in der Cisco Collaboration Cloud registrieren. Bei der Registrierung Ihres ersten Knotens erstellen Sie ein Cluster, zu dem der Knoten zugewiesen wird. Ein Cluster enthält einen oder mehrere Knoten, die Dienste für Benutzer in einer bestimmten geografischen Region bereitstellen.

  
Vorbereitungen 
  •  

    Sie müssen die Registrierung eines Knotens nach dem Beginn innerhalb von 60 Minuten abschließen, andernfalls müssen Sie erneut beginnen.

      

  •  

    Deaktivieren Sie alle Popupblocker in Ihrem Browser, oder legen Sie eine Ausnahme für admin.ciscospark.com fest.

      

  •  

    Stellen Sie nach Möglichkeit alle Knoten eines Clusters im gleichen Rechenzentrum bereit. Details zur Funktionsweise von Clustern sowie Best Practices für die Bereitstellung finden Sie unter Hybrid-Mediencluster.

      

  
             
1    Melden Sie sich bei Cisco Cloud Collaboration Management an.
2    Wählen Sie im Menü auf der linken Seite die Option Dienste aus.
3    Suchen Sie im Bereich Hybride Dienste nach dem Eintrag Hybrid-Medien, und klicken Sie auf Einrichten. Die Seite für Mediendienste wird geöffnet, und das Fenster zum Registrieren von Hybrid-Medienknoten wird angezeigt.
4    Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihren Hybrid-Medienknoten installiert und konfiguriert haben, und wählen Sie Ja aus.
5    Geben Sie im ersten Feld einen Namen für das Cluster ein, zu dem Sie Ihren Hybrid-Medienknoten zuweisen möchten.  

Benennen Sie Ihre Cluster nach Möglichkeit nach dem geografischen Standort der Clusterknoten. Beispiele: "San Francisco“;, "New York" oder "Dallas"

  
6    Geben Sie im zweiten Feld den FQDN oder die interne IP-Adresse Ihres Hybrid-Medienknotens ein, und klicken Sie auf Weiter.  

Verwenden Sie dieselbe interne IP-Adresse, mit der Sie den Knoten in der Konsole konfiguriert haben.

   Sie werden darauf hingewiesen, dass Sie Ihren Knoten in der Cisco Collaboration Cloud registrieren können.
7    Klicken Sie auf Zum Knoten wechseln. Eine neue Browser-Registerkarte wird geöffnet, und Sie erhalten eine Warnmeldung mit einem Hinweis auf ein ungültiges Zertifikat. Diese Warnung ist normal.
8    Klicken Sie in der Warnmeldung auf Weiter. Anschließend werden Sie zu den Verbindungstests für Hybrid-Medienknoten und Cisco Collaboration Cloud weitergeleitet. Wenn alle Tests erfolgreich sind, wird die Seite zum Aktivieren von hybriden Diensten angezeigt. Bestätigen Sie auf dieser Seite, dass Sie Ihren Hybrid-Medienknoten mit Ihrer Cisco Spark-Organisation registrieren möchten.
9    Klicken Sie auf Erlauben. Ihr Konto wird überprüft, Ihr Hybrid-Medienknoten wird registriert, und die Nachricht „Registrierung abgeschlossen“ weist Sie darauf hin, dass Ihr Hybrid-Medienknoten jetzt in der Cisco Collaboration Cloud registriert ist.
10    Klicken Sie auf den Link Cisco Cloud Collaboration Management, oder schließen Sie die Registerkarte, um zur Seite für Mediendienste in Cisco Cloud Collaboration Management zurückzukehren. Auf der Seite Mediendienste wird das neue Cluster angezeigt, das den neu registrierten Hybrid-Medienknoten enthält. Ihr Hybrid-Medienknoten kann jetzt in Ihrer Cisco Spark-Organisation eingesetzt werden.
 

Um weitere Hybrid-Medienknoten zu registrieren, wechseln Sie zur Seite Mediendienste, klicken Sie auf Ressource hinzufügen, und führen Sie die Schritte 4 bis 9 aus.

Fehlerbehebung für die Registrierung des Hybrid-Medienknotens

 

Dieser Abschnitt enthält mögliche Fehler bei der Registrierung Ihres Hybrid-Medienknotens in der Cisco Collaboration Cloud sowie empfohlene Schritte zu deren Behebung.

  

Die Domäne kann nicht aufgelöst werden.

   

Ursache: Diese Nachricht wird angezeigt, wenn Sie auf Ihrem Hybrid-Medienknoten falsche DNS-Einstellungen konfiguriert haben.

  

Behebungsmaßnahme: Melden Sie sich bei der Konsole Ihres Hybrid-Medienknotens an, und korrigieren Sie die DNS-Einstellungen.

  

Keine Verbindung zur Site über Port 443 per SSL möglich

   

Ursache: Diese Nachricht wird angezeigt, wenn sich Ihr Hybrid-Medienknoten nicht mit der Cisco Collaboration Cloud verbinden kann.

  

Behebungsmaßnahme: Vergewissern Sie sich, dass Ihr Netzwerk Verbindungen auf den Ports erlaubt, die für den Hybrid-Medien-Service benötigt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Ports und Protokolle für die Hybrid-Medienverwaltung.

  
 

Attachments

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