Lesen Sie die Informationen in den folgenden Artikeln, bevor Sie Ihr Gerät bereitstellen.

In der folgenden Tabelle sind die physischen und Umgebungsspezifikationen für das Cisco Webex Room Phone aufgeführt.

Weitere Informationen finden Sie im Cisco Webex Room Phone-Datenblatt ( https://www.cisco.com/c/en/us/products/collaboration-endpoints/webex-room-phone/datasheet-listing.html).

Tabelle 1: Physische und Betriebsspezifikationen

Spezifikation

Wert oder Bereich

Betriebstemperatur

0 °C bis 40 °C (32 °F bis 104 °F)

Relative Luftfeuchtigkeit beim Betrieb

10 % bis 90 % (nicht kondensierend)

Lagertemperatur

-10 °C bis 60 °C (14 °F bis 140 °F)

Länge

278 mm (10,9 Zoll)

Breite

278 mm (10,9 Zoll)

Höhe

61,3 mm (2,4 Zoll)

Gewicht

1,809 kg

Netzanschluss

IEEE PoE Klasse 3 über einen PoE-Injektor. Das Telefon ist kompatibel mit den beiden Switch Blades nach IEEE 802.3af bzw. 802.3at und unterstützt CDP (Cisco Discovery Protocol) sowie LLDP-PoE (Link Layer Discovery Protocol – Power over Ethernet).

Sicherheitsfunktionen

Secure Boot

Kabel

Zwei HDMI-Kabel werden mit Ihrem Telefon ausgeliefert. Ein 3-Meter-Kabel für den HDMI-Eingang und ein 8-Meter-Kabel für den HDMI-Ausgang.

Abstandsanforderungen

Die Ethernet-Spezifikation setzt voraus, dass die maximale Kabellänge zwischen dem Telefon und dem Switch 100 Meter beträgt.

Das Cisco Webex Room Phone unterstützt folgende Codecs:

  • G.711 A-law

  • G.711 mu-law

  • G.722

  • G.729a/G.729ab

  • Opus

Das Cisco Webex Room Phone unterstützt mehrere Industriestandard- und Cisco-Netzwerkprotokolle, die für die Sprachkommunikation erforderlich sind. Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht der Netzwerkprotokolle, die von den Telefonen unterstützt werden.

Tabelle 2: Auf dem Cisco Webex Room Phone unterstützte Netzwerkprotokolle

Netzwerkprotokoll

Zweck

Hinweis zur Verwendung

Cisco Discovery Protocol (CDP)

CDP ist ein Protokoll für die Geräteerkennung, das auf allen Geräten von Cisco ausgeführt wird.

Ein Gerät kann CDP verwenden, um sich für andere Geräte anzukündigen und Informationen über diese Geräte im Netzwerk zu empfangen.

Das Telefon verwendet CDP, um Informationen, beispielsweise eine zusätzliche VLAN ID, Details zur Energieverwaltung pro Port und QoS-Konfigurationsinformationen, mit dem Cisco Catalyst-Switch zu übertragen.

Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)

DHCP reserviert und weist dynamisch IP-Adressen zu Netzwerkgeräten zu.

DHCP ermöglicht, das Telefon im Netzwerk zu verbinden und zu aktivieren, ohne manuell eine IP-Adresse zuordnen oder zusätzliche Netzwerkparameter konfigurieren zu müssen.

DHCP ist standardmäßig aktiviert. Wenn DHCP deaktiviert ist, müssen Sie die IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Gateway und einen TFTP-Server auf jedem Telefon manuell konfigurieren.

Wir empfehlen, die angepasste DHCP-Option 150 zu verwenden. Mit dieser Methode können Sie die IP-Adresse des TFTP-Servers als Optionswert konfigurieren. Weitere Informationen zur DHCP-Konfiguration finden Sie in der Dokumentation für Ihre Version von Cisco Unified Communications Manager.


 

Wenn Sie die Option 150 nicht verwenden können, verwenden Sie die DHCP-Option 66.

Hypertext Transfer Protocol (HTTP)

HTTP ist das Standardprotokoll zum Übertragen von Informationen und Dokumenten im Internet.

Die Telefone nutzen HTTP für XML-Dienste, Bereitstellungen, Upgrades und zur Fehlerbehebung.

Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS)

HTTPS ist eine Kombination der Übertragungsprotokolle HTTP und SSL/TLS, die eine Verschlüsselung und sichere Identifizierung von Servern ermöglicht.

Für Webanwendungen, die HTTP und HTTPS unterstützen, sind zwei URLs konfiguriert. Telefone, die HTTPS unterstützen, wählen die HTTPS-URL.

Ein Schloss-Symbol zeigt dem Benutzer an, ob die Verbindung mit dem Service über HTTPS hergestellt wird.

IEEE 802.1X

Der IEEE 802.1X-Standard definiert ein Client-/Server-basiertes Zugriffssteuerungs- und Authentifizierungsprotokoll, das verhindert, dass sich nicht autorisierte Clients über öffentliche Ports mit einem LAN verbinden.

Bis der Client authentifiziert ist, erlaubt die 802.1X-Zugriffssteuerung nur den EAPOL-Verkehr (Extensible Authentication Protocol over LAN) über den Port, mit dem der Client verbunden ist. Nach der erfolgreichen Authentifizierung kann der normale Verkehr über den Port weitergeleitet werden.

Das Telefon implementiert den IEEE 802.1X-Standard durch Unterstützung der folgenden Authentifizierungsmethoden: EAP-FAST und EAP-TLS.

Internet Protocol (IP)

IP ist ein Messaging-Protokoll, das Pakete im Netzwerk verarbeitet und sendet.

Um mit IP zu kommunizieren, muss Geräten eine IP-Adresse, ein Subnetz und ein Gateway zugewiesen sein.

IP-Adressen-, Subnetz- und Gateway-IDs werden automatisch zugewiesen, wenn Sie für das Telefon DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) nutzen. Wenn Sie DHCP nicht verwenden, müssen Sie diese Eigenschaften jedem Telefon manuell zuweisen.

Die Telefone unterstützen IPv6-Adressen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation für Ihre Version von Cisco Unified Communications Manager.

Link Layer Discovery Protocol (LLDP)

LLDP ist ein standardisiertes Netzwerkerkennungsprotokoll (ähnlich wie CDP), das auf einigen Geräten von Cisco und Drittanbietern unterstützt wird.

Das Telefon unterstützt LLDP auf dem PC-Port.

Link Layer Discovery Protocol-Media Endpoint Devices (LLDP-MED)

LLDP-MED ist eine Erweiterung des LLDP-Standards, der für Sprachprodukte entwickelt wurde.

Das Telefon unterstützt LLDP-MED auf dem SW-Port, um u. a. folgende Informationen zu übertragen:

  • Sprach-VLAN-Konfiguration

  • Geräteerkennung

  • Energieverwaltung

  • Bestandsverwaltung

Weitere Informationen zur Unterstützung von LLDP-MED finden Sie unter LLDP-MED und im Cisco Discovery Protocol hier.

Real-Time Transport Protocol (RTP)

RTP ist ein Standardprotokoll für die Übermittlung von Echtzeit-Daten, wie beispielsweise interaktive Sprache und Videos, über Datennetzwerke.

Telefone verwenden das RTP-Protokoll zum Senden und Empfangen von Echtzeit-Sprachdatenverkehr an bzw. von anderen Telefonen und Gateways.

Real-Time Control Protocol (RTCP)

RTCP wird gemeinsam mit RTP genutzt und liefert QoS-Daten (z. B. Jitter-Werte, Latenz, Round-Trip-Verzögerung) von RTP-Datenströmen.

RTCP ist standardmäßig aktiviert.

Session Description Protocol (SDP)

Bei SDP handelt es sich um den Teil des SIP-Protokolls, der festlegt, welche Parameter während einer Verbindung zwischen zwei Endgeräten verfügbar sind. Beim Erstellen von Konferenzen werden nur die SDP-Funktionen verwendet, die von allen an der Konferenz teilnehmenden Endgeräten unterstützt werden.

Normalerweise werden SDP-Funktionen wie Codec-Typen, DTMF-Erkennung und Komfortrauschen vom Cisco Unified Communications Manager oder dem Medien-Gateway im laufenden Betrieb global konfiguriert. Bei manchen SIP-Endgeräten können diese Parameter jedoch direkt auf dem Endgerät konfiguriert werden.

Session Initiation Protocol (SIP)

SIP ist der IETF-Standard (Internet Engineering Task Force) für Multimedia-Konferenzen über IP. SIP ist ein ASCII-basiertes Steuerungsprotokoll auf Anwendungsebene (definiert in RFC 3261), das verwendet werden kann, um Anrufe zwischen zwei oder mehr Endpunkten zu initiieren, aufrechtzuerhalten und abzubrechen.

Wie andere VoIP-Protokolle ist SIP ausgelegt, um die Signalisierungsfunktionen und Sitzungsverwaltung in einem Telefonienetzwerk zu verarbeiten. Die Signalisierung ermöglicht, dass Anrufinformationen netzwerkübergreifend übermittelt werden. Die Sitzungsverwaltung ermöglicht das Steuern der Attribute eines durchgehenden Anrufs.

Secure Real-Time Transfer Protocol (SRTP)

SRTP ist eine Erweiterung des RTP Audio-/Videoprofils und stellt die Integrität von RTP- und RTCP-Paketen über Authentifizierung, Integrität und Verschlüsselung der Medienpakete zwischen zwei Endpunkten sicher.

Die Telefone verwenden SRTP zur Medienverschlüsselung.

Transmission Control Protocol (TCP)

TCP ist ein verbindungsorientiertes Transportprotokoll.

Die Telefone nutzen TCP für die Verbindung mit dem Cisco Unified Communications Manager sowie für den Zugriff auf XML-Dienste.

Transport Layer Security (TLS)

TLS ist ein Standardprotokoll zum Schützen und Authentifizieren der Kommunikation.

Bei implementierter Sicherheit verwenden die Telefone das TLS-Protokoll für die sichere Registrierung mit dem Cisco Unified Communications Manager. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation für Ihre Version von Cisco Unified Communications Manager.

Trivial File Transfer Protocol (TFTP)

TFTP ermöglicht die Dateiübertragung über das Netzwerk.

Auf dem Telefon ermöglicht TFTP das Abrufen einer für den Telefontyp spezifischen Konfigurationsdatei.

TFTP erfordert einen TFTP-Server im Netzwerk, der vom DHCP-Server automatisch erkannt werden kann. Wenn ein Telefon einen anderen TFTP-Server, als den vom DHCP-Server angegebenen, verwenden soll, müssen Sie die IP-Adresse des TFTP-Servers über das Menü „Netzwerkkonfiguration“ auf dem Telefon manuell zuweisen.

Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation für Ihre Version von Cisco Unified Communications Manager.

User Datagram Protocol (UDP)

UDP ist ein verbindungsloses Protokoll für die Übertragung von Datenpaketen.

Dieses Protokoll wird ausschließlich für RTP-Datenströme verwendet. Von der SIP-Signalübertragung der Telefone wird UDP nicht unterstützt.

Ihr Gerät unterstützt folgende Sprachen:

  • Niederländisch

  • Englisch (USA)

  • Englisch (GB)

  • Französisch (Frankreich)

  • Französisch (Kanada)

  • Deutsch

  • Italienisch

  • Portugiesisch (Brasilien)

  • Portugiesisch (Portugal)

  • Spanisch

  • Spanisch (Lateinamerika)

Sie können das Cisco Webex Network Test-Tool verwenden, um die Netzwerkverbindung zu testen. Das Tool finden Sie auf https://mediatest.webex.com. Es testet die folgenden Netzwerkattribute:

  • TCP-Konnektivität

  • TCP-Verzögerung

  • TCP-Downloadgeschwindigkeit

  • TCP-Uploadgeschwindigkeit

  • UDP-Konnektivität

  • UDP-Verzögerung

  • UDP-Verlustrate